Hart-Härter-Harthau

Damen 1: Mit Doppelsieg Spitzenplatz zurückerobert

 Am Heimspieltag in der Sporthalle des Sportgymnasiums konnten unsere Damen 1 erfolgreich punkten. Im ersten Spiel des Tages gegen den Stadtrivalen aus dem Norden der Stadt Chemnitz waren die Fronten frühzeitig geklärt. Nur mit sechs Spielerinnen antretend, hatten die blau gekleideten Ebersdorferinnen gegen unsere nur mit Jugendspielerinnen auflaufende Startsechs nicht die Spur einer Chance. Das Spiel endete mit einem 3:0  (25:14; 25:10; 25:16) und sah unsere Mannschaft nach 50 Minuten als Sieger vom Feld gehen.
Unser Gast aus dem Norden der Stadt konnte mit dem ersten Aufschlag seine einzige Führung in diesem Satz verzeichnen. Danach wusste Luise von der Grundlinie zu überzeugen und unsere Mannschaft war auf 5:1 enteilt. In der Folge sorgte unsere Mannschaft mit starken Angriffen unserer, von Emilia in Szene gesetzten, Angreiferinnen für ausreichende Punktgewinne. Auch ein Time Out des Ebersdorfer Trainers brachte keine positive Wirkung in die Aktionen seines Teams. Mit mehreren konzentriert durchgeführten Aufschlägen konnten Antonia (4x) und Lilly (3x) den Satzerfolg mit 25:14 eintüten.
Im zweiten Satz ermöglichten zwei „Nuller“ beim Service unserem Kontrahenten die Führung. Diese durften dann aber Celina (3x) und Antonia (6x) mit knallharten bzw. präzisen Aufschlägen in eine Führung umwandeln. Als dann auch noch Lilly mit (10x) ihre Konzentrationsfähigkeit demonstrierte, blieb für Luisa nur noch ein Versuch übrig, um den Satzgewinn innerhalb einer Rotation nach 15 Minuten mit 25:10 eindrucksvoll nach Hause zu bringen.
Auch im dritten Satz überließen unsere Damen den Ebersdorferinnen nur in der Startphase die Führung. Ab der 9:7-Führung wurde jeder Aufschlag unseres Kontrahenten angenommen und nach eigenem Spielaufbau zu einem Punktgewinn gemacht. Trotz ihrer aufopferungsvollen Gegenwehr hatte die Mannschaft aus Ebersdorf aber keine Chance auf einen Satzerfolg. Auch in dieser Höhe verdient gewann unsere nur mit Jugendspielerinnen (ab Jahrgang 2002) angetretene Mannschaft dieses Spiel mit 3:0 (25:14; 25:10; 25:16).


Die zweite Begegnung gegen die als Spitzenreiter angereiste Vertretung vom SV Siltronic Freiberg wurde zu einem Leckerbissen des Volleyballs. Beide Mannschaften haben für diese Bezirksklasse ein sehr gutes Niveau und konnten den ca. 30 Zuschauern auf der Tribüne begeisternden Volleyball bieten. Diesmal verzichtete unser Trainer Daniel nicht auf die etwas reifere Jugend, sondern stellte sie schon im ersten Satz in der Startsechs auf. Diesen ersten Satz konnte unser Gast aus der Silberstadt Freiberg noch mit 27:25 für sich entscheiden. Danach brauchte unsere Mannschaft für einen sehr souveränen Satzerfolg (25:12) im zweiten Satz nur 15 Minuten. Die folgenden zwei Sätze waren wieder spannend bis zum Schluss. Die gelb gekleideten Harthauerinnen waren aber mit 25:23 und 25 :17 erfolgreich und konnten den Siegestanz zelebrieren und mit diesem 3:1-Sieg die Tabellenspitze zurückerobern. Danach ließ es sich unser Vereinschef nicht nehmen, der Mannschaft und den Trainern seinen persönlichen Dank auszusprechen.
Schon im ersten Satz der Begegnung wurden die Erwartungen von diesem Spitzenspiel erfüllt. Der Start unserer Mannschaft war noch etwas holprig. Nach einem 1:4-Rückstand konnte unsere Mannschaft mit Celina am Service den Ausgleich erzielen. Erstmals die Führung übernehmen konnten wir beim nächsten Aufschlag durch Antonia. Den jetzt erarbeiteten 2-Punkte-Vorsprung hielten wir bis zur Satzmitte. Dann kamen von der Freiberger Spielerin mit der Nr. 3 fünf Aufschläge sehr platziert in unser Feld, die unserer Annahme sehr große Probleme bereiteten. Diese Führung der Siltronic-Mädchen konnten wir in der sehr spannenden Schlussphase zwar noch einmal kontern (23:22), doch am Satzende hatten unsere Gäste mit 27:25 die Nase vorn.
Ein völlig anderes Bild gaben unsere Damen im zweiten Satz ab. Voll konzentriert wurde vom ersten Aufschlag an um jeden Ball gerungen und dem Gegner keine Chance zum eigenen Spielaufbau gegeben. Die Zwischenstände bei den Freiberger Time-Outs sprechen eine deutliche Sprache (5:11; 10:18). Nach 17 Minuten hatte unsere Mannschaft mit 25:12 den Satzausgleich hergestellt.
Im hart umkämpften dritten Satz sollte jetzt die Weichenstellung erfolgen. Keine Mannschaft konnte in der Anfangsphase mehr als zwei Punkte hintereinander holen. Mit Monique am Aufschlag konnten unsere Damen erstmals eine 4-Punkte-Führung erzielen. Diese hatte auch bei der zweiten Auszeit unseres Kontrahenten beim 23:19 noch Bestand. Zwei Unkonzentriertheiten unserer Mannschaft ließen die Freibergerinnen noch einmal stark aufkommen. Trotzdem waren wir nach 22 Minuten mit einer Nasenlänge voraus glücklich beim 25:23 am Satzende angelangt.
Im vierten Satz, wieder auf die mit ca. 30 Zuschauern gefüllte Tribüne blickend, legte unsere Mannschaft los wie die Feuerwehr. Mit einer beeindruckenden Aufschlagserie wartete diesmal Luise auf. Nach neun Aufschlägen war unser Vorsprung von 5:3 auf 14:3 angewachsen und der Freiberger Trainer hatte seine zwei Auszeiten bereits verbraten. Danach konnten beide Mannschaften den jeweiligen Aufschlagverlust mit eigenen erfolgreichen Angriffen ausgleichen, ohne jedoch noch einmal eine solche Serie starten zu können. Trotz einiger Konzentrationsfehler auf unserer Seite gelang es den Freibergerinnen nicht, noch einmal für ein so spannendes Finale wie im Satz 3 zu sorgen. Unserer Ältesten, Monique, war es dann vorbehalten, mit ihrem Lopp von Position 4 den Satz- und Matchball zu erzielen. Mit großer Freude und Erleichterung feierte unsere Mannschaft nach dem Siegestanz die Übernahme der Tabellenführung und bedankte sich bei ihren Fans auf der Tribüne.

Die beiden Siege am 3. Heimspieltag erspielten und erkämpften für den SV Chemnitz-Harthau: Luise, Lilly, Monique, Antonia, Emilia, Charlotte, Julia, Luisa und Celina.
Vielen Dank auch an die fairen Schiedsgerichte vom SV Siltronic Freiberg im ersten und vom TuS Ebersdorf im zweiten Spiel.
Betreut wurden unsere Damen 1 von ihrem Trainer Daniel Schmidt und ihren Co-Trainern Rico Endtmann und Ronny Fräßle, der auch die Organisation für das aufgebaute kleine Büfett inne hatte.

Text und Fotos: Gotthard Paulig

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