Zweite Vertretung des SVCH dreht Partie beim SV Reudnitz II

Nach einem 1:2-Satzrückstand können die Harthauer am Ende noch einen 3:2 (25:17; 23:25; 12:25; 25:19; 15:12)-Auswärtserfolg beim SV Reudnitz II feiern.

Ohne Mittelblocker Tobias Czwinczek und Außenangreifer Pascal Rüdiger reisten die Chemnitzer zu 8 nach Reudnitz. Dazu war klar, dass Ersatzmittelblocker Mathias Vogel spätestens 18:00 Uhr die Mannschaft verlassen musste, um seinen Schiedrichterpflichten in der Dritten Liga bei den L.E. Volleys nachzukommen.

Zum Spielgeschehen: Nach dem das Chemnitzer Team ca. 2 Stunden in der recht finsteren Reudnitzer Halle einem intensiven Derby zwischen Reudnitz und Markkleeberg fröhnen durften, gingen die Chemnitzer das Spiel entsprechend motiviert an um schnell fertig zu werden.

Im ersten Durchgang zeigten die Chemnitzer, dass die zuletzt errungenen Heimsiege keine Eintagsfliege waren. Die platzierten Floataufschläge der Reudnitzer wurden durch die sichere Chemnitzer Annahme entschärft und im Angriff sorgte das variable Spiel der Chemnitzer für Stille auf Seiten der sonst so stimmgewaltigen Reudnitzer Mannschaft. Mit 25:17 ging Satz 1 souverän an den SV Chemnitz Harthau.

In den Sätzen 2 und 3 soielte Reudnitz um einiges besser als im 1. Durchgang und setzte die Chemnitzer mit guten Aufschlägen unter Druck. Trotzdem wurde Durchgang 2 vor allem durch Nachlässigkeiten, beim Angriffsverhalten auf Chemnitzer Seite verschenkt.

In Durchgang 3 erfolgte dann ein unerklärlicher Kompletteinbruch. Das Resultat zeigte sich in den Spielständen 0:6, 2:12 und 8:24 für Reudnitz. Die Komplettblamage konnte vermieden werden und es wurden noch ein paar Punkte zum 12:25 eingefahren.

Nach diesem desaströsen Durchgang musste dann auch, wie angekündigt, Mathias das Team verlassen, um zu seinem Schirieinsatz zu eilen. Somit besetzte nun Rene Schöfisch die Mittelposition, Marco Ullmann ging auf Außen und auf Dia kam AW7 zu seinem Premiereneinsatz.

Durchgang 4 verlief aus Chemnitzer Sicht zunächst wesentlich ausgeglichener. Die Trägheit aus Durchgang 3 konnte abgeschüttelt werden und durch den gezielten Einsatz von Diagonalangreifer AW7 waren die Chemnitzer nun auch im Angriff wieder durchschlagskräftiger. Die Souveränität des ersten Durchgangs kam zurück und brachte den verdienten Satzausgleich.

Es war also alles angerichtet für den finalen Durchgang. In Satz 5 zeigte der SV Chemnitz Harthau wieder mal seine mannschaftliche Geschlossenheit und das die homogene Zusammensetzung des Teams in solch kritischen Phasen ein großer Vorteil ist. Man konnte sich zu Beginn des letzten Durchgangs einen minimalen Vorsprung erkämpfen. Diesen verteidigten die Chemnitzer verbissen bis zum Ende. Über großen Kampf konnten die Reudnitzer niedergerungen werden.

Basis für den Erfolg war der starke Chemnitzer Defensivverbund, aus dem Libero Robert Bumke herausstach.

Chemnitz Harthau II: AW7, Bumke, Fräßle, Gräßler, Schöfisch, Schröter, Ullmann, Vogel

(sg)

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