BZM-U18w-SVCH-D5: Vorrunde mit Einzug ins Viertelfinale abgeschlossen

Nach der Eröffnung durch unseren Thoralf Fritzsche begann die erste Spielrunde auf allen drei Spielfeldern schon um 09:30 Uhr mit den Gruppenspielen A-C. Unsere Mannschaft in der Gruppe D durfte in der zweiten Spielrunde das Spiel zwischen der SG Adelsberg und dem VSV Oelsnitz als Schiedsgericht übernehmen. In dieser Begegnung führte die Chemnitzer Vertretung schon 22:13 im ersten Satz. Die kampfstarken Vogtländerinnen konnten diesen Rückstand gegen eine dann immer konfuser agierende Mannschaft wettmachen. In der spannenden Endphase des ersten Satzes verloren sie dann doch noch nach 31 Minuten den ersten Satz mit 26:28 gegen die von Katharina Raith betreuten Adelsbergerinnen etwas unglücklich. Diese hatten jetzt ihr Selbstvertrauen wiedergefunden und gewannen den zweiten Satz immer in Führung liegend sicher mit 25:17. Das erste Spiel unserer SVCH-Mädchen begann erst 2,5 Stunden nach der Eröffnung um 12:00 Uhr gegen den VSV Oelsnitz. Während die Oelsnitzerinnen nach einer schwachen Anfangsphase wieder zu ihrem Spiel fanden, war bei unseren Mädchen irgendwie „der Wurm drin“. Selbst die sonst sicheren Aufschläge wurden vergeigt und der Satzerfolg der Vogtländerinnen mit 25:17 war nie gefährdet. Auch nach dem Seitenwechsel und zwei Änderungen in der Startformation änderte sich das Erscheinungsbild nicht. Der VSV Oelsnitz konnte nach 50 Minuten Spieldauer über den zweiten Satzerfolg mit 25:17 jubeln.

Zwanzig Minuten nach der schmerzlichen Niederlage erschienen die Schützlinge von Marc Meister in grüner Spielkleidung auf dem Spielfeld. Die Adelsbergerinnen, in pinkfarbener Spielkleidung antretend, führten zwischenzeitlich schon mit 16:11. Als Pauline zum zehnten Aufschlagwechsel antrat, war von Zuversicht nicht mehr viel zu spüren. Sie entzauberte dann aber fast im Alleingang die Adelsberger Mädchen. Trotz zweier Auszeiten und zweier Wechsel von Adelsberg brachte sie zehn Aufschläge gekonnt ins Adelsberger Revier. Lisbeth machte dann noch den Deckel drauf und die „Auferstehung“ nach dem 25:17-Satzerfolg war gelungen. Auch im zweiten Satz begann unsere Mannschaft wieder fehlerbehaftet und das Trainerteam musste beim 0:4 um Gehör bitten. Danach wurde der Schlüssel zum Erfolg wieder mit konzentriert vorgetragenen Aufschlägen (Clara, Pauline je 5 und Lisbeth 11) gefunden und der Gegner unter Druck gesetzt. Nach dem nicht mehr gefährdeten 25:11-Satzerfolg hatten in der Gruppe D alle Mannschaften je ein Spiel mit 2:0 gewonnen. Als Gruppenerster war der VSV Oelsnitz (+6) punktgleich vor unserem SVCH (+6) in den kleinen Punkten direkt fürs Viertelfinale qualifiziert.

Im Hoffnungskreuz trafen unsere Mädchen dann auf den VC Frankenberg-2. Gegen die von Hanna Hoffmann betreute ganz junge Mannschaft wurde der erste Satz mit 25:20 gewonnen. Im zweiten Satz führten wieder Unsicherheiten zu einem Rückstand, den aber Lisbeth vom Aufschlag in eine Führung wandelte. Clara und Pauline zeigten sich dann auch wieder sehr konzentriert und mit dem 25:14-Satzerfolg hatten sich unsere Mädchen für das Viertelfinale am 09.11.2025 in Auerbach qualifiziert. Dort steht im ersten Spiel aber mit dem Gastgeber vom VSV Göltzschtal-1 ein ganz großer Brocken auf dem Weg ins Halbfinale. Diese Mannschaft, der CVV und der 1.VV Freiberg konnten sich in den Gruppenspielen jeweils mit zwei 2:0-Siegen direkt qualifizieren. Ebenfalls das Viertelfinale erreicht haben über die Hoffnungsrunde die SG Adelsberg, VC Frankenberg und der SSV Lichtenstein. Letztere dürfen sich dort mit dem VSV Oelsnitz um einen Platz im Halbfinale messen.

Die Trainer Marc Meister und Matthias Kunze konnten mit folgenden Spielerinnen den Spieltag erfolgreich gestalten: Eva, Pauline, Mia, Chloe, Frieda, Karoline, Naemi, Lizzy, Lisbeth und Clara.
Vielen Dank gebührt unserem Trainer Thoralf Fritzsche, der die Organisation dieser Bezirksmeisterschaft übernommen und mit den Trainern unserer U18 den Spielfeldaufbau und zusammen mit Spielerinnen seiner Mannschaft D2 für die Ergebnisübermittlung und das Catering verantwortlich zeichnete.

Bericht und Fotos: Gotthard Paulig