Hart-Härter-Harthau

U18-w: Team gewinnt Qualifikation für Sachsenmeisterschaft

 In der ersten Spielrunde dieser Qualifikation trafen wir auf die LE-Volleys aus Leipzig. Wie schon vor einer Woche bei dem U16-Qualifikationsturnier wurde unserer Mannschaft in diesem Spiel alles abverlangt. Mit neun Spielerinnen angereist, waren die Leipzigerinnen schon in diesem Punkt besser aufgestellt als unsere Mannschaft mit nur 6 Spielerinnen.

SV C-Harthau – L.E.-Volleys 2:0 (26:24; 27:25)
Im ersten Satz machten die in blau gekleideten LE-Mädchen deutlich, dass sie nach der U16 auch in der U18 zur Sachsenmeisterschaft um Medaillen kämpfen wollten. Nach der ersten Fehlaufgabe unserer Mannschaft zeigten die Aufschläge ihrer Nr. 7 schonungslos unsere Schwächen in der Annahme auf. Nach 0:8 und einer verbratenen Auszeit kamen wir endlich zum zweiten Service. Dieser und die folgenden in der ersten Rotation bereiteten den Kontrahentinnen aber keine großen Probleme und unsere Mannschaft lag beim zweiten Timeout mit 7:14 aussichtslos zurück. Die L.E.-Volleys hatten ihre Führung auf 17:9 ausgebaut, als nach einem erkämpften Punkt Luise zum Service schritt. Ihre mit großer Präzision vorgetragenen Aufschläge brachten jetzt die Leipziger Trainerin zur Verzweiflung. Nachdem auch sie ihre zwei Timeouts genommen hatte, erreichte unsere Mannschaft den Gleichstand beim 17:17. Jetzt begann eine starke Schlussphase, in der sich beide Mannschaften ein Gefecht auf Augenhöhe lieferten. Laut jubelnd und glücklich konnten die gelb gekleideten Harthauerinnen letztendlich einen 26:24-Satzerfolg verbuchen.

Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich in einem jetzt richtig guten Spiel die Harthauer Mädchen einen Vorsprung. Die Abstimmung bei der Annahme klappte jetzt gut und damit kam auch der Spielaufbau viel besser zum Tragen. Charlotte durfte jetzt unsere Angriffsspielerinnen mit guten Zuspielen in Szene setzen und diese nutzten immer öfter eine Lücke im Leipziger Block zu einem Punktgewinn. Beim 21:13-Zwischenstand schien der Sieg schon in trockenen Tüchern. Diesmal waren es aber die Leipzigerinnen, die nicht aufgaben und trotz zweier Timeouts unserer Mannschaft ihr Spiel gefunden hatten. Beim 22:22 hatten sie den Gleichstand erreicht, danach zwei Spielbälle unserer Mannschaft abgewehrt und selber mit 25:24 in Front gezogen. Den dritten Spielball zum 27:25 versenkte Lilly im Feld des Gegners und löste einen Jubelschrei auf der Harthauer Bank aus. Der vermutlich stärkste Kontrahent war besiegt worden.

SV C-Harthau – Neiße Volleys 2:0 (25:21; 25:9)
In der zweiten Spielrunde hatten wir mit den Neiße Volleys eine Spielgemeinschaft aus dem Görlitzer Raum zum Gegner. Dieses Team hatte sieben Spielerinnen mit in die Landeshauptstadt gebracht, war aber eine uns völlig unbekannte Mannschaft.
Nach einer 8:0-Führung sollte unsere Mannschaft den Satz eigentlich sicher nach Hause bringen. Obwohl im Angriffsspiel deutlich unterlegen, schafften es die Neißestädterinnen mit präzisen Aufschlägen, unsere Annahmeschwächen wieder aufzudecken. Beim 18:18 hatten sie erstmalig ausgeglichen und mit 21:20 die Führung erobert. Bei dem folgenden Timeout muss Daniel die richtigen Worte gefunden haben, denn jetzt schaffte es auch Lena, ihre Aufschläge zielgerichtet im gegnerischen Feld zu platzieren. Der Satzgewinn mit 25:21 war allerdings unerwartet knapp.

Im zweiten Satz war es Celina vorbehalten, mit einer Zehner-Aufschlagserie den sicheren Vorsprung auf 16:3 auszubauen. Danach war die Gegenwehr des Kontrahenten gebrochen und nach nur einer Rotation konnte der zweite Sieg mit dem 25:9-Satzerfolg gefeiert werden.

Im zeitgleich ausgetragenen Vergleich zwischen den L.E.-Volleys und dem Gastgeber Post SV Dresden gab es dann das einzige Dreisatzspiel des Tages. Nachdem die Post den ersten Satz mit 25:15 siegreich gestalten konnte, war klar, dass die L.E.-Volleys die Fahrkarte zur Sachsenmeisterschaft nicht mehr erreichen können.
Trotzdem gelang ihnen dann im zweiten Satz mit einem 25:17 der Satzausgleich zum 1:1. Jetzt musste der Tiebreak entscheiden, ob zum ersten Platz der Qualirunde auch zwei Siege schon reichen können.
Nach einem 8:2 Zwischenstand beim Seitenwechsel gaben sich die Mädchen von der Post in Dresden aber keine Blöße mehr und entschieden diesen Satz mit 15:11 zu ihren Gunsten.

SV C-Harthau – Post SV Dresden 2:0 (25:11; 25:13)
Damit kam es in Runde 3 zu einem echten Endspiel. Nach je zwei Siegen konnte sowohl der SV Harthau als auch der Post SV Dresden die Teilnahme an der Landesmeisterschaft buchen. Dabei hatten die Gastgeber einen kompletten 12er-Kader zur Verfügung, während sich unsere Mannschaft keinen Ausfall leisten durfte.
Nach der kurzen Erholungspause durch das Dreisatzspiel waren die Postlerinnen schon am Satzanfang in Rückstand geraten. Die Harthauer Mädchen spielten sehr konzentriert und ließen dem Gastgeber in diesem ersten Satz keine Chance. Mit 25:11 fiel das Ergebnis unerwartet klar aus.

Der Spielverlauf im Satz 2 war fast identisch. Charlotte sorgte mit ihrem Service für eine 6:0-Führung. Danach hatten auch zwei nachfolgende Fehlaufschläge keine Auswirkungen auf den Verlauf des Satzes. Die Annahme war jetzt stabil und damit war der Spielaufbau gewährleistet. Am Netz sorgten dann unsere Angriffe ebenso wie eine akzeptable Blockarbeit für die nötigen Punktgewinne. Antonia war es vorbehalten, mit einem Lob den Spielball zum 25:13 zu verwandeln. Dieser nach 40 Minuten errungene Finalsieg wurde von unserer Mannschaft auch mit den jetzt anwesenden zwölf Harthau-Fans lautstark gefeiert.

„Für die U18 des SV Chemnitz-Harthau erkämpften die Berechtigung zur Teilnahme an der Sachsenmeisterschaft:
Luise B., Lena, Lilly, Antonia, Charlotte P. und Celina“ „Bestens betreut wurden sie von ihren Trainern Daniel Schmidt und Ronny Fräßle sowie von Luisa und Saskia als Stimmungsmacher.
Vielen Dank auch an die Eltern und Großeltern für die reibunslose fahrtechnische Absicherung und die begeisternde Unterstützung unserer Mannschaft bei den Spielen.“ Vielen Dank auch an den Ausrichter dieser Veranstaltung, den Post SV Dresden, die den Turnierablauf und die Versorgung der Spielerinnen und Gäste mit einem leckeren Imbissstand absicherten.

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