Quali BM U16-w: In Einsiedel erfolgreich mit Platz 2 qualifiziert


Platz Mannschaft                   Siege Sätze
1      VSV Oelsnitz                      4      8:3
2      SG Harthau/Zschopau-1  3      7:2
3      SV 04 Plauen-Oberlosa     2      5:4
4      SSV91 Brand-Erbisdorf     1      3:7
5      SG Harthau/Zschopau-2  0      1:8

Nach der um 9:30 Uhr durchgeführten Auslosung musste unsere „Erste“ gegen die Mädchen vom SV04 Plauen-Oberlosa die erste Spielrunde um 10:00 Uhr eröffnen.

Auf dem zweiten Spielfeld trafen der VSV Oelsnitz und SSV91 Brand-Erbisdorf aufeinander. Unsere „Zweite“ hatte spielfrei und stellte in dieser Spielrunde auf beiden Wettkampfstätten das Kampfgericht. Dabei sahen sie einen eindruckvollen Start-Ziel-Sieg unserer „Ersten“ gegen die Mädchen aus der Spitzenstadt Plauen. Mit unserer Jüngsten, der 12-jährigen Mia, als zweite Zuspielerin gelangen Luise und Yasmin im Angriff einige starke Angriffsaktionen, die unsere Gäste aus dem Vogtland beeindrucken konnten. Da außerdem Josie ganz starke Aufschlagserien in beiden Sätzen zelebrierte, kamen wir zu einem ungefährdeten 2:0 (25:16; 25:9)-Sieg. Im anderen Spiel siegte der VSV Oelsnitz mit 2:1 (22:25; 25:23; 15:13) äußerst knapp gegen die Mädchen aus Brand-Erbisdorf.

Durch dieses lange Dreisatzspiel konnte der Start der zweiten Spielrunde erst mit ca. 20 Minuten Verzögerung erfolgen. Auf Feld 1 spielend, traf unsere „Zweite“ jetzt auch auf den SV04. Diesmal waren die Vorteile aber klar auf Seiten der Vogtländerinnen, die mit 2:0 (25:10; 25:17) die klar bessere Mannschaft waren. Die zweite aus dem Vogtland angereiste Mannschaft vom VSV Oelsnitz hatte auf dem Feld 2 unsere „Erste“ zum Gegner. Mit einem Wechsel in der Startsechs, Lilly ersetzte Mia im Zuspiel, lief das Spiel erfolgreich weiter und der Satz wurde sicher mit 25:16 gewonnen. Im zweiten Satz waren wir nach zwei vergebenen ersten Aufschlägen im Rückstand und die Vogtländerinnen bekamen mit jedem gewonnenen Punkt mehr Selbstvertrauen. Nach der zweiten Auszeit beim 16:22 und der darauffolgenden Einwechselung von Luise beim 16:23 konnte unsere Mannschaft zwar noch einmal bis auf 20:23 verkürzen, doch nach einem Time Out der Vogtländerinnen waren nach zwei Fehlern auf unserer Seite die Oelsnitzerinnen im Satzziel angelangt. Der Tie-Break musste die Enscheidung bringen. Beim Seitenwechsel noch mit 8:5 in Führung liegend, schien der Spielfaden wieder aufgenommen zu sein. Der Punktverlust nach dem Seitenwechsel brachte den Mädchen aus der Teppichstadt das Aufschlagsrecht. Dieses nutzen sie mit einer Aufschlagserie und stellten unsere Annahme vor große Probleme. Am Ende holten sie mit 2:1 (16:25; 25:20; 15:10) überraschend, aber nicht unverdient, ihren zweiten Sieg.


Bei der nun folgende Mittagspause lagen wir im Zeitplan ca. eine 3/4 Stunde zurück. Diese wurde dann auch gut angenommen, gab es doch neben dem üblichen, von Uwe betreuten, Imbissstand im Foyer noch einen von den Eltern der verletzten Eleni betriebenen Holzkohlegrill, auf dem 80 sehr schmackhafte Cheeseburger zubereitet wurden. Glücklicherweise konnte ich als Letzter noch diesen Leckerbissen genießen.

In der dritten Spielrunde nach dem Mittagsmahl um 13:00 Uhr gestartet, gab es dann den teaminternen Vergleich 1 gegen 2. Dabei waren die Fronten von Anfang an klar verteilt. Die „Erste“ in gelb spielend, war den in blauen Trikots antretenden Mädchen vom Thoralf erwartungsgemäß überlegen. Den Höhepunkt des ersten Satzes war ein toller Block der erst 12-jährigen Alina gegen einen harten Angriff von Luise. Die Satzergebnisse beim 2:0-Sieg unserer „Ersten“ mit 25:14 und 25:13 waren klar, aber nicht deprimierend für Thoralfs junge Truppe. Im gleichzeitig ausgetragenen Vergleich zwischen dem SV04 Plauen-Oberlosa und dem SSV91 Brand-Erbisdorf siegten die grün gekleideteten Spitzenstädterinnen mit 2:0 (25:19; 25:22)

Es folgte, diesmal ohne zusätzliche Verzögerung, die vierte Runde mit unserer spielfreien „Ersten“, die die zwei Kampfgerichte zu besetzen hatte. Die „Zweite“ traf auf die in schwarz antretende Vertretung aus der Bergstadt Brand-Erbisdorf. Ohne eine wirkliche Chance im ersten Satz zu haben, wurden nach einem 12:25 die Seiten gewechselt. Unterstützt von vielen ihrer Eltern und Großeltern am Spielfeldrand zeigten unsere Mädchen dann im zweiten Satz richtig Biss. Mit konzentriert vorgetragenen sicheren Aufschlägen wurden die jetzt immer nervöser werdenden Gegnerinnen in die Devensive gedrängt und ein kaum erwarter Satzgewinn mit 25:16 erzielt. Jetzt hatten sie ihren Spielfaden gefunden und wollten im Tie-Break dieses Spiel auch gewinnen. Ganz hat es nicht gereicht, aber die Leistung beim 13:15 ist anerkennenswert für diese junge Mannschaft. Im Parallelspiel gab es auch 3 Sätze, bevor der Sieger feststand. Im Vogtlandderby besiegte der VSV Oelsnitz den SV04 Oberlosa mit 2:1 (26:28; 25:22; 15:8) und hatte damit die Fahrkarte zur Endrunde mit drei Siegen in der Tasche.

In der letzten Spielrunde sollte unsere „Erste“ jetzt gegen den SSV91 auch in der Lage sein, mit einem Sieg die Fahrt zur Endrunde der Bezirksmeisterschaft am 15.12.2019 beim VT Thümmlitzwalde zu buchen. Da, wie vorher abgesprochen, am Nachmittag unsere 1. Zuspielerin Josie nicht mehr verfügbar war, mussten jetzt Mia und Lilly deren Aufgabe übernehmen. Im ersten Satz gegen die Schützlinge von Felix Pilawa ging unsere Mannschaft auch konzentriert zu Werke und ließ dem Gegner beim 25:13 keine Chance. Der zweite Satz gestaltete sich ausgeglichener, hatten doch die Mädchen aus der Bergstadt ihren Respekt abgelegt und ihre Fehlerquote stark verringert. Allerdings konnten sie unseren Satzgewinn mit 25:21 nicht verhindern. Mit dem dritten 2:0-Sieg im vierten Spiel ging ein anstrengender Turniertag mit der Qualifikation zur BZM zu Ende.

Vielen Dank all denen, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dass wir als Ausrichter eines solchen Turnieres unseren Mannschaften einen Heimspielbonus verschaffen konnten. Vielen Dank auch den Trainern, die Woche für Woche in ihrer Freizeit immer wieder mindestens zwei Abende in der Sporthalle des Sportgymnasiums unseren Kindern und Enkelkindern die Freude an der Bewegung und spezielle volleyballtechnische Fähigkeiten beibringen. Vielen Dank auch an Celina, Lilly und Emilia, die als Schiedsrichter auch den Sonntag bei diesem Turnier in der Sporthalle verbracht haben.

Text und Fotos: Gotthard Paulig

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