Nichts zu holen beim Aufsteiger

Mit leeren Händen und 0:3 Sätzen im Gepäck, kehrten die Sachsenligamänner des SV Chemnitz-Harthau am vergangenen Samstag aus Markkleeberg zurück. Allem Anschein nach gab es nichts zu holen für den Sechser um Coach Josephine Brandt.

In den ersten beiden Durchgängen agierten die Spieler teilweise nervös sowie unsicher. Markkleeberg wusste dies natürlich zu nutzen und spielte solide seinen Stiefel herunter und kam nur selten in Bedrängnis. Die Gäste aus Harthau konnten zu selten Druck aufbauen. Gelang dies doch einmal, dann war es nur von kurzer Dauer. Ungefährdet sicherten sich die Hausherren die ersten beiden Durchgänge mit 25:17 sowie 25:18.

Im Durchgang drei wirkte es fast so, als hätten die Chemnitzer die Flinte bereits ins Korn geworfen. Beim Stand von 0:4 wurde Josi bereits zur ersten Auszeit gezwungen. Anscheinend fand sie aber die richtigen Worte, denn es entwickelte sich fortan ein Spiel auf Augenhöhe. Durch sehenswerte Ballwechsel mit guten Abwehraktionen kämpfte sich Harthaus Erste zurück in den Satz. Bei einem Spielstand von 19:16 war das Feuer offenbar leider wieder erloschen. Die Aufsteiger wussten dies abermals zu nutzen und kämpften sich Stück für Stück wieder heran.

Auf der Chemnitzer Feldhälfte war die anfängliche Nervosität wieder zu spüren. Der ein oder andere Annahmefehler gepaart mit Angriffen in den stabilen Markkleeberger Block ließen die Courage mehr und mehr schwinden. Somit sicherten sich die Gastgeber auch den letzten Durchgang, wenn auch knapp, mit 25:23.

Im Anschluss gab es einige lange Gesichter bei den Gästen zu sehen, wusste man doch, dass zumindest dieser dritte Satz mehr als unnötig hergeschenkt wurde. Viel Zeit zum Wunden lecken bleibt allerdings nicht. Bereits am kommenden Samstag geht in der Landeshauptstadt gegen die zweite Mannschaft vom USV TU Dresden erneut auf Punktejagd. (sh)

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