Lehrstunde in Basiswissen für die Friends ohne Jens

Mittwoch Abend, zwei Mannschaften treten den weiten Weg in das Hartmannsdorfer Großraumbüro an.
Das erste Spiel bestreiten die beiden starken Mannschaften der „Netzkante“ und „HSV“. 1:1 nach zwei hart umkämpften Sätzen, letztendlich setzt sich die erfahrenere Mannschaft durch und gewinnt. Hartmannsdorf startet also hoch motiviert gegen die Harthauer Bürohengste und -stute.
Laut wiehernd treten wir an, in gewohnter Manie mit geschwellter Brust. Aber so nicht, ein plötzlicher Rückstand macht uns klar: das Hufgetrappelt muss kräftiger werden. 3:6 gegen uns. Aber nun, dressiert von unserem Neutrainer, schön rangekämpft bis auf 14:14. Und was sind die HSV’ler? Nervös! Auszeit. Wir lassen uns nicht beeindrucken, auch die zweite Auszeit des HSV bei 19:17 kann das sauber erarbeitete Ende nicht verhindern. 25:21, erster Satz an das Harthauer Gestüt.

Kurz an die Tränke, der Dompteur Hermann weiht uns ein: die einfachen Leger, bei denen ist immer die kurze 6 frei. Und wenn nicht die, dann die lange 1 und 5. Klar, Leger…die Basis unserer üblichen Spielweise. Mit diesem neuen Ziel schafft es unser Rico nach dem Verlassen der Startboxen seine größten Talente an den Tag zu „legen“. Herrlich. An dieser Stelle noch mal eine Rüge an die Hartmannsdorfer Halle…irgendwer macht den Ball immer nass! Könnte aber auch an dem schweißglänzenden Fell und Mähne der ein oder anderen Mitspieler liegen.

Unsere Henne glänzt als Mittelangreifer, auch Daniel verwandelt seinen allerersten Angriff als würde er tagtäglich nix anderes machen (Kompliment auch an die Zopffraktion aus den gegnerischen Reihen – die Aufsteiger hat keiner unter Kontrolle bekommen). Auszeit seitens HSV bei 8:5 und 14:7, wir sehen es entspannt. Auch das kurze Aufbäumen der Gegner kontert unser Trainer mit straffen Zügel bei 20:17, Endstand 25:20 für die Kaltblüter aus Harthau.

Henne zieht das Fazit: „Na Mensch, wenn die Annahmen richtig kommen, kann ich letztendlich viel besser über die Mitte angreifen.“ Es klingelt Felix’ Stimme aus der letzten Saison in den Ohren: „Annahme ist die Basis eines jeden Angriffs!“ Fettes Danke an unsere Anja.
Und einen guten Tabellenplatz später erreicht man wie? Richtig, mit einem stabilen Fundament. Zweites Spiel, wieder 2:0 – wieder drei Punkte.
Klasse Stimmung, textsicher wie eh und je…weiter so!

Ruppert

Es spielten: Anja, Daniel, Felix, Henne, Rico, Reno und Ruppert (in alphabetischer Reihenfolge); mit Sporen an den Stiefeln und der Gerte in der Hand stand am Spielfeldrand: André (der Reim war unbeabsichtigt

3 Gedanken zu “Lehrstunde in Basiswissen für die Friends ohne Jens

  1. **PLOPP**, klingt gut. Hast fein gemacht. Ich hoffe deine Arme sind wieder trocken!!!!!!!!

  2. Recherche im Hartmannsdorfer Spielbericht sagt sogar für den ersten Satz einen 2:8 Rückstand nach. Gut gedreht Jungs!