Zu Hause auf Punktejagd

Nachdem es gegen den SSV St. Egidien nur einen mageren Zähler zu verbuchen gab, soll die Ausbeute in Sachsens höchster Spielklasse – die stärkste Sachsenliga aller Zeiten – zur ungewohnten Zeit am kommenden Sonntag, ab 12 Uhr natürlich gesteigert werden. Zu Gast in den heimischen Gefilden sind die Volleyballfreunde Blau – Weiß Hoyerswerda sowie die neu gegründete Reserve der Drittligavertretung aus Zschopau. 

Im ersten Spiel müssen sich die Harthauer Jungs nach der Partie gegen Liganeuling St. Egidien wieder mit einem Aufsteiger messen. Die Elsterstädter haben als Zweitplatzierte der vergangenen Saison ihr Aufstiegsrecht in der Oststaffel der Sachsenklasse wahrgenommen.

Mit dem letztjährigen Staffelsieger USV TU Dresden II hatten die Ostsachsen jedoch ein ungleich schwereres Los zum Saisonauftakt als die Harthauer. Verletzungsgeschwächt durch den Ausfall von zwei Leitungsträgern mussten sich die Volleyballfreunde mit 0:3 geschlagen geben.

Spielertrainer und Mittelblocker Alexander Philipp wird mit seinen Schützlingen sicher auf Wiedergutmachung aus sein und alles daran setzen, um am kommenden Wochenende die ersten Punkte der Saison einzufahren.

Als Derby Nummer 2 könnte man das darauffolgende Spiel bezeichnen, wenn die Motorradstädter die Bühne betreten. Die in der letztjährigen Saison im sicheren Mittelfeld platzierte Mannschaft des SV Schneeberg gab sein Spielrecht nach Zschopau und soll fortan als Sprungbrett zur dritten Liga dienen. Am vergangenen Wochenende holten die Zschopauer drei von sechs möglichen Punkten zu ihrem Heimspieltag.

Trotz des Fehlens von Harthau Coach Sven Freitag, wird die Mannschaft nichts unversucht lassen, eine bessere Bilanz zu erzielen. VC – Trainer Mathias Ellwart wird seine Jungs nach dem Scouten unserer Partie gegen den SSV St. Egidien allerdings sicher auch gut auf das Derby einstimmen.

Für das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt und wir würden uns über eine volle Halle sowie lautstarke Unterstützung freuen, wenn es am Sonntag ab 12 Uhr heißt: „Hart, Härter, Harthau“.

(s.h.)

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