1. Männer

Auch beim Heimauftakt gewonnen

Nach dem ersten Saisonsieg in Schneeberg wurde nun auch die Heimspielpremiere mit einem Erfolg gemeistert. Allerdings war dieses Spiel nichts für Menschen mit schwachen Nerven und Gefahr für Bluthochdruck, denn es musste gehörig gekämpft und gefightet werden, ehe der knappe 25:24 Sieg gegen Lok Leipzig-Mitte fest stand. Aber, anders als in der vergangenen Saison, bei denen wir nach solchen knappen Kisten regelmäßig ohne Punkte da standen, blieben an diesem Samstag beide Zähler in der Sachsenhalle.

Doch der Reihe nach: Erfreulich war zunächst, dass drei der zuletzt fehlenden Akteure die Auswechselbank wieder etwas mehr füllten und damit auch die Wechselmöglichkeiten für Trainer Niels Blume erhöhten. Doch die Anfangsphase gehörte eindeutig unseren Gästen. Zwar konnten wir, wie im gesamten Spielverlauf, immer wieder gute Chancen herausspielen, scheiterten jedoch, besonders in dieser Zeit, häufig am sehr gut aufgelegten Gästetorhüter. Da wir zumindest in der Abwehr jedoch einen guten Job leisteten, hielt sich der Rückstand der SG CHC beim 3:7 und 4:8 noch im erträglichen Rahmen. Da waren allerdings auch schon knapp 20 Minuten gespielt. Durch eine bessere Chancenverwertung konnte unser Team den Rückstand bis zur Pause auf 2 Tore verkürzen (10:12).

Waren es schon die letzten Minuten der ersten Halbzeit, so gehörte die Anfangsphase von Hälfte zwei definitiv unseren Jungs. Beim 13:12 war das Spiel gedreht, beim 15:13 ein kleiner Vorsprung herausgeworfen. Allerdings dachten unsere Gäste überhaupt nicht daran, uns jetzt dieses Spiel abzuschenken. Es war ein hart umkämpftes, aber zu keiner Zeit unfaires Match, welches sich jetzt auf der Platte abspielte. Immer wieder konnten die Leipziger unsere Treffer ausgleichen, so dass es nicht gelang, den Vorsprung auszubauen. Im Gegenteil, beim 20:20 war der Ausgleich geschafft, wir selbst hatten durch unnötige Zeitstrafen und Fehlwürfe diesen Ausgleich begünstigt. Und es sollte noch schlimmer kommen, beim 20:22 und 23:24 kurz vor Ultimo führten unsere Gäste. Doch damit wollten sich die Spieler der SG diesmal nicht abfinden und es wurde weiter unermüdlich und aufopferungsvoll gekämpft. Die Deckung inkl. Sascha im Tor verhinderten Gästetorerfolge und vorne wurden in dieser entscheidenden Situation die „Dinger“ reingemacht. 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff führten wir 25:24, der letzte Angriff der Gäste wurde erfolgreich abgewehrt. Schlusspfiff, Sieg, Nerven beruhigen und Pulsschlag runter fahren!

Die Mannschaft hat gezeigt, dass auch in solchen Situationen mit großem Kampfgeist Zählbares heraus geholt werden kann. Und die Zuschauer werden dieses Spiel wohl so schnell nicht vergessen.

Aufstellung:

Sascha Draeger, Daniel Denninger; David Garder (2), Alexander Müller (1), Dennis Müller (3), Björn Elsen, Daniel Zipplies (5/2), Sven Gerschler, Felix Laser (1), Sven Stölzel (6), Andreas Zollstab (6), Stefan Staude (1), Maximilian Haase

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