mC1: Leider mehr ab als auf zum Saisonhöhepunkt

mC1 in Annaberg

mC1 in Annaberg

Sieg und Niederlage zum Endrundenturnier in Annaberg

Aufgrund der beiden Staffeln in der mC fanden in diesem Jahr zwischen den gleich platzierten Mannschaften Endrundenturniere statt. Wir als Drittplatzierter aus der Mittelsachsen-Staffel (plus Lok Chemnitz als 4.) bekamen es mit den Dritt- und Viertplatzierten aus der Erzgebirgsstaffel (Annaberg und Hohenstein/Grüna) zu tun. Nachdem sich im ersten Spiel Annaberg deutlich gegen die Lok durchgesetzt hatte, mussten wir gegen die Spielgemeinschaft aus Hohenstein bzw. Grüna antreten. Von Beginn an fanden wir gegen die körperlich robusten Gegner kein probates Mittel und liefen stets einem Rückstand hinterher. Viele Fehlwürfe und technische Fehler verhinderten, dass wir mehr als nur 9 eigene Treffer erzielten. So ging es mit 9:12 in die Pause. In Hälfte zwei änderte sich am Rückstand zunächst, trotz der Tatsache, dass wir zumindest unsere Chancen besser nutzten, anfangs nicht viel. Doch gegen Mitte der zweiten Halbzeit konnten wir uns auch mit etwas Glück herankämpfen und nicht nur den Ausgleich, sondern sogar die Führung erzielen. Jetzt stand unsere Abwehr sicherer und zwang Hohenstein zu Fehlern. Die letzten 10 Minuten des Spiels entschädigten zumindest etwas für die Partie zuvor – wir konnten den Vorsprung noch bis auf 24:20 ausbauen – und so Hälfte zwei mit 15:8 für uns entscheiden. Wer gedacht hätte, so schlecht wie in Halbzeit eins kann es nicht noch einmal werden, sah sich getäuscht, denn im Spiel gegen den Gastgeber gelang anfangs so gut wie gar nichts. Ein eigenes Tor in 11 Minuten – damit ist kein Spiel zu gewinnen. Drei Annaberger Spieler ließen unsere Abwehr ein ums andere Mal alt aussehen und erzielten einfache Tore. 13:5 zur Pause – da war alles schon entschieden. Leider kam es diesmal nicht wie in Partie eins zu einem wirklichen Wehren gegen die Niederlage, nur einzelne Spieler wollten wenigstens Halbzeit zwei erfolgreich gestalten und hielten dagegen – aber das war zu wenig. Kaum etwas von dem, was uns im ersten Spiel stark gemacht hatte, war jetzt zu sehen – und trotz Rückstand bis zum Schluss um das bestmöglichste Resultat zu kämpfen, sollte eigentlich eine wesentliche Voraussetzung sein. Dass Annaberg verdient gewann, daran gibt es keinen Zweifel, allerdings ist der Rückstand von 30:18 viel zu groß. Bleibt zu hoffen, dass nächste Woche bei den Kinder- und Jugendsportspielen bei einigen eine andere Einstellung zu sehen ist.

Es spielten: Pascal, Fabian, Armando, Jonas, Toni, Kevin, Aleksandr, William und Kai im Tor

P.S. Verglichen mit der Saison vor zwei Jahren spricht der dritte Platz von beiden Staffeln durchaus für eine Steigerung, zumindest was die Platzierung angeht. Vieles ist sicher der Tatsache geschuldet, dass wir dieses Jahr die älteren waren und körperliche Vorteile ausnutzen konnten. Spielerische Fortschritte waren zu verzeichnen, Reserven nach oben gibt es aber jede Menge. Ausgehend von der Trainingsbeteiligung der letzten Wochen und Monate muss man allerdings fast von einem Wunder sprechen, dass insgesamt der dritte Platz herausgesprungen ist – vielleicht zu subjektiv und nicht allen gerecht werdend, höhere Ziele sind gegenwärtig aus meiner Sicht jedoch illusorisch.

 

 

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