mD: Aufholjagd gegen Penig wird leider nicht belohnt

Nur eine gute Halbzeit reicht nicht zum Punktgewinn
Soll man die erste Halbzeit überhaupt erwähnen oder lieber nicht? 10:17 lagen wir zur Halbzeit hinten und damit war das Spiel gegen den Tabellenfünften eigentlich schon entschieden. Aber warum? Wir fanden gut ins Spiel, lagen zu Beginn sogar vorn und überraschten die Peniger damit. Doch dann häuften sich bei uns wirklich unnötige Abspielfehler und auch viele Würfe (unter anderem 3 Siebenmeter) fanden nicht mehr den Weg ins Tor – weil eben nicht von allen die Wurfvorgaben eingehalten wurden. Unser Gegner bestrafte dagegen unsere Fehler konsequent und lag demzufolge verdient in Führung.

Aufgrund dieses Rückstandes konnte die Zielstellung für die zweite Hälfte nur lauten, diese wenigstens ausgeglichen zu gestalten (wie im Hinspiel) oder vielleicht sogar doch zu gewinnen. Auf alle Fälle Kampf bis zum Schlusspfiff-mit diesen Zielen ging es in Halbzeit zwei. Zu Beginn gelang es uns nicht, Treffer aufzuholen. Unsere Torerfolge konterten die Peniger mit eigenen Toren. Doch mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich unsere Abwehr und wir konnten ganz allmählich Tor um Tor aufholen. Endlich zeigten wir beim Torwurf die nötige Konzentration und es gelang uns so, den guten gegnerischen Torhüter zu überwinden. Eine Minute vor Schluss waren wir plötzlich nur noch mit einem Treffer im Rückstand-und im Ballbesitz. Zu überhastet verloren wir den Ball, aber auch unser Gegner war inzwischen nervös und so erhielten wir doch noch einmal die Chance auf den Ausgleich. Freiwurf 10 Sekunden vor dem Ende-ein prima Abspiel zum freien Mitspieler, doch leider war der Wurf zu unplatziert und konnte so der Peniger Torhüter den Ausgleich verhindern und den 25:24-Erfolg des Gastes sichern. Aufgrund der zweiten Hälfte wäre ein Unentschieden sicher durchaus verdient gewesen, doch erneut brachten wir uns mit zu vielen eigenen Fehlern um den verdienten Lohn. Es sollte uns aber Mut geben, dass wir es geschafft haben, einem starken Gegner Paroli geboten zu haben.

Es kämpften bis zum Schluss: Kai, Max, Aleksandr, Armando, Toni, Jonas, Johannes, Pascal und Dominique

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